
Die Porr entwickelt an ihrem Ausbildungscampus ein neues Kursangebot, das arbeitslosen Personen die Chance auf einen Einstieg in die Baubranche bieten soll.

Trotz Krisenjahr haben die österreichischen GBVs vergangenes Jahr fleißig gebaut: 2022 wurden 16.700 neue Wohnungen errichtet. Allerdings zeichne sich bereits ein Ende ab: Ab 2024 werde aufgrund gestiegener Grundstückpreise, Baukosten und kreditzinsen deutlich weniger gebaut, so GBV-Obmann Klaus Baringer.

Von den Turbulenzen im immer schwieriger werdenen Immobilienumfeld - insbesondere im Segment Wohnen - bleibt der BIG Konzern weitestgehend verschont. Die Bundesimmobiliengesellschaft investierte 2022 rund 900 Millionen Euro in Bildungsbau sowie Büro- und Wohnimmobilien. Bis 2040 will die BIG außerdem rund zwei Milliarden Euro in CO2-neutrale Gebäude investieren.

Das erste Quartal 2023 brachte für fast alle an der Börse Wien gelisteten Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft schöne Zugewinne. Lediglich die CA Immo fasste ein sattes Minus von 12,52 % aus. Relativ ereignislos verlief das Quartal für die Aktionäre der Strabag mit +0,9 % und der Warimpex mit +1,54 %. Ordentlich Grund zum Feiern gab es hingegen bei Palfinger (+21,56 %), UBM (+21,49 %) und Wienerberger (+18,09). Ebenfalls ein zweistelliges Plus verzeichneten die Porr (+14,8 %) und die Immofinanz (+11,27 %). Die S Immo legte um 6,41 % zu.

Seit Jahresbeginn können Häuslebauer*innen aus der Steiermark die neue Landes-Sanierungsförderung beantragen. Im ersten Quartal gingen bereits über 2.000 Förderanträge ein.
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