Samstag, April 05, 2025
Zahlen und Fakten: Digital am Arbeitsplatz
(Titelbild: iStock)

Außerdem: Ausgerechnet Versicherungsunternehmen sind überdruchschnittlich von Cyberangriffen betroffen. Das Festnetz hat langsam ausgedient - und die (unrechtmäßige) NUtzung von Google Analytics kann zum teuren Spaß werden.

1/2  Rund die Hälfte der befragten Unternehmen (54 %) in Österreich erlaubt Mitarbeitenden die Nutzung privater Geräte im Unternehmensnetzwerk. Zum Schutz beruflicher und privater Devices wird am häufigsten Antivirus-Software eingesetzt (91 %), zusätzlich auch Surf-Schutz (71 %) und Admin-Verwaltung (69 %).

Quelle: B2B Monitor von Magenta Business

2/3  Beeindruckende 63,2 % von Befragten mit Bürotätigkeiten schreiben sich nach eigener Einschätzung gute digitale Skills zu. Während sich bei 50- bis 65-Jährigen 46,8 % ­digital fit fühlen, sind es bei den 18- bis 29-Jährigen 83 % – eine Diskrepanz, die es aktuell etwa der Hälfte der langjährigen Mitarbeitenden erschwert, neue Arbeitsweisen in vollem Maße zu nutzen.

Quelle: »Hirschtec Digital-Workplace-Studie«

9.381  Petabyte Daten wurden 2022 in Österreich über Fest- und Mobilnetze konsumiert, um 10 % mehr als im Coronajahr 2021. Insgesamt wurde im Vorjahr 26.478 Millionen Minuten telefoniert, 94 % davon mit dem Handy.

Quelle: RTR Telekom Monitor Jahresbericht 2022

38,2 %  Anteil hält A1 per Ende 2022 im Mobilfunkmarkt, gefolgt von Magenta mit einem Anteil von 25,3 % und Drei mit 21,9 %. Mehrere kleinere Anbieter halten einen Marktanteil von insgesamt rund 15 %, wobei auf Hot 8,7 % entfallen und auf Mass Response (Spusu) 3,8 %.

Quelle: RTR Telekom Monitor Jahresbericht 2022

3 von 10  Unternehmen mussten in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einen Cyberangriff mit schwerwiegenden Schäden hinnehmen. Unter Versicherungsunternehmen ist diese ­Quote mit 56 % bedeutend höher, gefolgt von Handelsunternehmen (33 %) und jeweils etwa 30 % bei ­Automobil, Banken, Medizintechnik sowie Maschinenbau und Elektrotechnik.

Quelle: »CxO Priorities«, Managementberatung Horváth

1 Million Euro
  (12 Mio. Kronen) Strafe verhängte die schwedische Datenschutzbehörde gegen Tele2 sowie 300.000 Kronen gegen den Online-Händler CDON wegen der Verwendung von Google Analytics auf ihrer Website. Auch Behörden in Österreich, Frankreich und Italien haben bereits festgestellt, dass die Verwendung von Google Analytics gegen die DSGVO verstößt.

Quelle: noyb.eu – Europäisches Zentrum für Digitale Rechte

13.800  Fachkräfte fehlen aktuell in der Elektro- und Elektronikindustrie. Bis 2030 wird einer Erhebung des Industriewissenschaftlichen Instituts IWI zufolge bereits jede dritte Stelle in dieser Industrie nicht mehr besetzt werden können.

39,4 %  der Befragten in Büros sind überzeugt, dass schnellere Kommunikation und der einfachere Austausch mit Kolleg*innen zur größten positiven Veränderung im digitalen Arbeitsalltag zählt. Diese wird gefolgt von der Möglichkeit, Homeoffice nutzen (36,8 %) sowie Informationen und Anwendungen besser im Blick zu behalten zu können (33,8 %). 24,6 % der Befragten geben an, dass sie aufgrund der Digitalisierung strukturierter in ihrer Arbeitsweise sind.

Quelle: »Hirschtec Digital-Workplace-Studie«

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