Samstag, April 05, 2025
Henning Ohlsson, Geschäftsführer Epson Deutschland, auf dem grünen Pfad in Richtung Geschäftserfolg.Epson geht in Sachen Umweltschutz mit gutem Beispiel voran und empfiehlt seinen Händlern: »Das ist ein Argument, das beim Verkaufen hilft.«

Von Martin Szelgrad, aus Meerbusch

Green-IT ist derzeit groß angesagt. Der Drucker- und Imaging-Spezialist Epson zeigt derzeit, wie ökologisches Engagement und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen kann. Im Jänner letzten Jahres weihte Epson Deutschland eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Firmenzentrale in Meerbusch ein. Die dauerhafte Nutzung von Sonnenenergie verringert den CO2-Ausstoß des Unternehmens um 27 Tonnen pro Jahr. Bereits im Vorjahr war Epson auf Ökostrom aus dem Laufwasserkraftwerk Trier umgestiegen. Diese Maßnahmen sind keine Strohfeuer – sie sind eingebettet in eine strategische Unternehmensleitlinie zum nachhaltigen Wirtschaften.

Mit einer sogenannten »Vision 2050« hat sich Epson hohe Umweltstandards auferlegt – und ist auf einem guten Weg, diese Ziele zu erreichen. Das japanische Unternehmen wird bis 2050 die Reduzierung von CO2-Emissionen um 90 Prozent über den gesamten Lebenszyklus seiner Produkts hinweg erreichen. Zudem sollen sämtliche Produkte in das Ressourcenwiederverwertungs- und Recyclingsystem eingebunden werden. Henning Ohlsson,  Geschäftsführer Epson Deutschland, sieht in den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit auch Chancen für seine Händlerlandschaft. »Auch das ist ein Argument, das Verkaufen hilft«, appelliert er an die Fachhändler. Als grüner Vorreiter sieht sich Ohlsson auf dem besten Weg, das eingeschworene Cross-Selling auf Händlerebene um ein positiv besetztes Thema zu bereichern.

Engagement vor Ort

Zur Umsetzung der Vision entwickelte Epson einen Aktionsplan, der unter anderem den Verzicht auf Inlandsflüge, die ausschließliche Verwendung von Recyclingpapier sowie die Nutzung von Ökostrom vorsieht. Daneben setzen die Geschäftsführung und die Mitarbeiter in Deutschland lokale Umweltprojekte um. So laufen bereits Aufforstungsprojekte mit Beteiligung des Unternehmens: In Nordrhein-Westfalen, unweit der deutschen Firmenzentrale, realisieren die Mitarbeiter gemeinsam mit dem Klimaschutzverein Prima Klima Weltweit den »Epson-Wald«. Ziel ist die Kompensation des jährlichen Kohlendioxid-Ausstoßes der Dienstwagenflotte von Epson.

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