Samstag, April 05, 2025
Fortinet-Country-Manager Franz Kaiser setzt auf 'Unified Thread Management' bei hohen Datendurchsätzen.Der Securityspezialist Fortinet legte im Vorjahr nicht nur einen passablen Börsengang hin, sondern konnte zuletzt auch 20 Prozent Wachstum verzeichnen - nichts Selbstverständliches in einem herausfordernden Jahr wie 2009. Doch ist das US-Unternehmen schwieriges Marktumfeld gewohnt, fiel doch seine Gründung mitten in den Abschwung des IT-Marktes zur Jahrtausendwende. Der Grund für das stete Wachstum, konjunkturellen Schwankungen zum Trotz: die Fortinet-Produkte gehen weg, wie die warmen Semmeln. Das Unternehmen bietet Enterprise- und Carrierkunden mächtige Security-Appliances für den Datenverkehr in den Firmennetzen und Backbones, die unterschiedliche Funktionen stets in einem, einzigen Gerät vereinen. So auch bei dem jüngsten Wurf, eine Geräteserie zu Firewall- und Intrusion-Prevention: FortiGate-3950B und 3951B.

Mit bis zu 120 Gbps an Firewall-Performance bei sehr niedriger Latenz eignet sich erstere Appliance für anspruchsvollste Umgebungen wie Rechenzentren oder Netzwerkperimeter. Die FortiGate-3951B wird mit eingebautem Speicher und bis zu 100 Gbps an Firewall-Performance geliefert. Fortinet-Geschäftsführer Franz Kaiser berichtet von einem neuen Level, den die beiden Lösungen erlangen. Statt wie bisher den Netzverkehr von bestimmten Applikationen generell bei Bedarf zu blockieren, geht es nun um die rasche Analyse und Anwendung von Regeln auf ebendieser Applikationsebene. So werden beispielsweise schädliche Codes in PDFs bereits im Backbone erkannt – noch bevor das Dokument auf dem Schreibtisch eines Nutzers landet. „Wir schaffen dies auch in einem Multigigabit-Durchsatz“, ist Kaiser stolz.

Besonders bei Providern, die mitunter zehntausende bis Millionen Sessions gleichzeitig verarbeiten, sind die Fortinet-Kisten gefragt. Um auf die großen Leistungsumfänge von 100 respektive 120 Gbps zu kommen, werden je vier, fünf Geräte im Verbund betrieben. Das große Filtern des Netzverkehrs in den dicken Leitungen im Backbone ist für den Experten die einzig richtige Vorgehensweise. „Wenn ein Schädling am Arbeitsplatz gefunden wird, ist es oft bereits zu spät – er sollte bereits im Hintergrund herausgefiltert werden“, weiß Kaiser. In Österreich filtern Fortinet für den Mobilfunker Drei den Netzverkehr im Backbone.

Meistgelesene BLOGS

Andreas Pfeiler
19. Dezember 2024
Unlängst mit der Frage »Was sind die Gründe für die sinkende Produktivität in der Baustoffindustrie?« konfrontiert, begab sich der Autor dieser Zeilen auf die Suche nach Antworten. Und wurde rasch fün...
AWS (Amazon Web Services)
11. Dezember 2024
Amazon hat sein europäisches Reverse-Logistics-Programm durch re:Cycle Reverse Logistics erweitert. re:Cycle Reverse Logistics betreibt Einrichtungen in Dublin, die Geräte aus AWS-Rechenzentren testen...
Firmen | News
16. Dezember 2024
Kryptowährungen und Investieren erscheinen oft exklusiv und komplex, doch innovative Technologien machen sie zunehmend einfacher und für alle zugänglich. Mit einer niedrigen Einstiegsschwelle von 50 €...
AWS (Amazon Web Services)
18. Dezember 2024
Amazon Web Services (AWS) stellt 100 Millionen Dollar für benachteiligte Schüler:innen zur Verfügung, um ihnen Kenntnisse in den Bereichen KI, Cloud Computing und Alphabetisierung zu vermitteln. In de...
Josef Muchitsch
23. Dezember 2024
Die Entscheidung, die KIM-Verordnung auslaufen zu lassen, ist ein wichtiger Erfolg für die Bauwirtschaft und alle Beschäftigten. Ursprünglich eingeführt, um den Immobilienmarkt zu regulieren, hat die ...
Alfons A. Flatscher
19. Dezember 2024
Europa steht vor drängenden Herausforderungen: Banken sind zunehmend restriktiv, alternative Formen der Finanzierung sind unterentwickelt. Die Folge? Vielversprechende Projekte und innovative Ideen sc...
AWS (Amazon Web Services)
07. Jänner 2025
Jedes Jahr fordert Krebs weltweit etwa 10 Millionen Menschenleben, und die WHO geht davon aus, dass die weltweiten Krebserkrankungen bis 2040 um 60 Prozent steigen werden. Während die Welt immer noch ...
Bernd Affenzeller
18. Dezember 2024
 Das Auslaufen der KIM-Verordnung hat in der Bau- und Immobilienbranche zu einem deutlich wahrnehmbaren Aufatmen geführt. Und tatsächlich mehren sich die Anzeichen, dass 2025 besser laufen wird a...

Log in or Sign up