Samstag, April 05, 2025

Johannes Bischof, GF von Konica Minolta Austria, sieht am Drucker-Markt einen klaren Trend hin zu Gesamtlösungen.Für Konica Minolta war 2009 trotz schwieriger Marktbedingungen ein relativ erfolgreiches Geschäftsjahr.  Mit Gesamtlösungen, wie den Optimized Print Services (OPS), will das Unternehmen bei den Kunden punkten.

Der österreichische Drucker-Markt war 2009 vor allem durch Preiskämpfe gekennzeichnet. Insgesamt wurden deutlich weniger IT-Projekte gestartet. „Das hat zu einem Preisverfall in unserem Segment geführt“, erklärt Johannes Bischof, Geschäftsführer von Konica Minolta Austria. Die Krise habe das Unternehmen zwar belastet, jedoch sei die Situation nicht so schlimm wie erwartet. Während sich der Gesamtmarkt in Österreich 2009 um 3 Prozent verringerte, konnte Konica Minolta seine Marktposition bei den absoluten Stückzahlen um 1,6 Prozent ausbauen. Trotz harter Bedingungen am Markt konnte das Unternehmen im letzten Geschäftsjahr den Umsatz halten und das EBIT verdoppeln. Für das Jahr 2010 ist ein Wachstum von 5 Prozent vorgesehen.

Konsolidierung
Die stabile Marktposition von Konica Minolta lässt sich auf die Einführung neuer Farb-Multifunktionalsysteme, sowie auf weltweite Spar- und Restrukturierungsprogramme  zurückführen. „Wir haben bereits 2008 auf die Krise reagiert und die verschiedenen Einsparungspotentiale in unserem Unternehmen genutzt“, so Bischof.  Hier wurde unter anderem auch im Personalbereich eingespart. Für 2010 sind wieder zusätzliche Mitarbeiter für Vertrieb, Consulting und Projektmanagement geplant. Ein weiteres Potential sieht Bischof  in  Konsolidierungsprojekten. „Wenn eine Firma 40 verschiedene Druckermodelle hat, dann kostet das einfach mehr. Eine Konsolidierung soll unseren Kunden hier Einsparungs- und Vereinfachungseffekte bringen.“

Trend „Alles aus einer Hand“

„Am Markt sehen wir einen klaren Trend weg von Stand-alone- Geräten hin zu Gesamtlösungen“, meint Bischof. „Die Behebung von Druckproblemen ist sehr zeitintensiv und die Kostenkontrolle ist sehr schwierig. Deswegen wollen viele Kunden das Druck-Thema vollständig outsourcen“, ergänzt Wolfgang Schöffel, Marketing Manager von Konica Minolta. Um dieser Entwicklung entgegen zukommen, setzt Konica Minolta auf seine Optimized Print Services (OPS). „Diese 'Alles aus einer Hand'-Lösung bezieht sich auf vier essentielle Bereiche: Gerätepark, Prozesse, Finanzen und Sicherheit.“ Durch gezielte Beratung sollen maßgeschneiderte Lösungen für die Kunden gefunden werden. Auch die anschließende Implementierung und der Betrieb der Drucker-Lösung werden im Rahmen der OPS von Konica Minolta übernommen.

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