Samstag, April 05, 2025

In Energiecafés diskutierten Vorarlberger und Vorarlbergerinnen über die Energiezukunft ihres Landes.Vorarlberger Bürger bringen neue Impulse in der Disikussion um die Energiezukunft Vorarlbergs.

 

In Energiecafés und BürgerInnenräten diskutierten in den vergangenen Wochen mehr als 100 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger über die nächsten Schritte in der Energiezukunft Voralbergs. "Das Ziel der Energieautonomie ist nur tragbar, wenn es von der Bevölkerung getragen wird.", sagt Landesrat Erich Schwärzler, der Obmann des Energieinstituts.

 

 

Neue Werte notwendig

In drei regionalen BürgerInnenräten sprachen rund ein Dutzend Vorarlberger und Vorarlbergerinnen darüber, wie Energieautonomie in Vorarlberg zu schaffen sei. Die Ergebnisse wurden anschließend in regionalen Energiecafés öffentlich vorgetragen und diskutiert.
In den BürgerInnenräten kristallisierte sich als wichtigstes Thema die Motivation der Bevökerung heraus. Rasch wurde klar, dass Energieautonomie für Vorarlberg nur auf der Basis neuer Werte zu schaffen sei. Eine Umstellung der Einkaufsgewohnheiten, beispielsweise der Einkauf regionale Produkte beim Nahversorger im Ort statt im Einkaufszentrum, solle von der Bevölkerung nicht als Verlust von Lebensqualität gesehen werden.
Die Teilnehmer der BürgerInnenräte und Energiecafés brachten viele Vorschläge zur Umsetzung der Energieautonomie: von einem Wasserkraftwerk am Rhein über Windkraftanlagen auf den Bergen bis hin zu Rapsöl als Autotreibsstoff; von Tempo 110 auf der Autobahn über Parkgebühren bei Einkaufszentren bis zur Koppelung der Medienförderung an die Berichterstattung über Umweltthemen.

"Neben den Positionen der Experten nun auch die Sichtweise der Vorarlberger in das Projekt einfließen zu lassen, war ein wichtiger Schritt. Wir werden diesen Weg in den kommenden Monaten fortsetzen.", meint Landesrat Erich Schwärzler.

 

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