Samstag, April 05, 2025

SBO strebt in Richtung grüner Energie: Das Werk im österreichischen Ternitz wird künftig durch eigene Photovoltaik-Anlagen von W.E.B. direkt vor Ort mit Sonnenstrom versorgt. 

Titelbild (v.l.n.r.): SBO-CEO Grohmann und W.E.B-CEO Dumeier beim Spatenstich der Anlage in Ternitz (Credit: Andreas Morawa/SBO)

Der Spatenstich für die neuen PV-Anlagen erfolgte durch Gerald Grohmann, Vorstandsvorsitzender von Schoeller Bleckmann Oilfield Equipment AG, und Frank Dumeier, Vorstandsvorsitzenden der WEB Windenergie AG. Ab 2023 sollen die Anlagen mit einer Generatorfläche von 7.000 m² jährlich rund 1,5 GWh regionale Energie erzeugen. Damit werden CO2-Emissionen in Höhe von 680.000 kg pro Jahr vermieden. In ihrer „Strategie 2030“ hatte SBO sich dazu verpflichtet, die Treibhausgasemissionen des Konzerns weiter zu senken. Die neuen PV-Anlagen sind ein signifikanter Schritt in die richtige Richtung - zusätzlich zu der bereits bestehenden Dachanlage, die bisher rund 180 MWh pro Jahr lieferte.

„Weltweite Energiesicherheit ist das Thema unseres Kerngeschäfts. Es liegt also auf der Hand, dass wir auch für unsere eigene Produktion Maßnahmen setzen, um eine sichere Energieversorgung zu gewährleisten. Die neuen Photovoltaik-Anlagen liefern lokalen, grünen Strom und decken künftig einen guten Teil unseres Energiebedarfs in Ternitz ab. Ähnliche Projekte haben wir auch an unseren Standorten in Texas gestartet. Das wird unseren CO2-Ausstoß weiter senken“, so SBO-CEO Grohmann.

Die Photovoltaik-Anlagen werden von der W.E.B. errichtet und betrieben. Der erzeugte Sonnenstrom wird auf Basis eines 25-jährigen Power Purchase Agreements (PPA) zu 100 Prozent an SBO geliefert. Die Module der Freiflächen-Anlagen werden in Ost-West-Ausrichtung (PEG-System) so installiert, dass Regenwasser ungehindert versickern kann und es zu keiner Versiegelung der Freiflächen kommt. Dieses System hat sich mittels einfacher Montage und guter Sonnenernte bereits mehrfach bewährt.

„Österreichische Unternehmen brauchen in der momentanen Energiekrise Lösungen. Mit diesem regional erzeugten Strom gelingt ein Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit Österreichs und obendrein wird er sauber durch die Kraft der Sonne produziert“, gibt W.E.B.-CEO Dumeier zu bedenken. Durch den Umstieg auf Erneuerbare Energien könne die Energiekrise langfristig gemeistert werden, meint er. 

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