Donnerstag, April 03, 2025
BearingPoint: Übersiedlung in Graz
Die BearingPoint-Graz-Geschäftsführer Markus Seme und Reinhard Stockinger.

Von Premstätten nach Graz: Die steirische Niederlassung der international agierenden Management- und Technologieberatung BearingPoint ist nach einem Vierteljahrhundert am Schwarzlsee ins Zentrum der Landeshauptstadt gezogen. Hochspezialisierte IT-Fachkräfte werden somit künftig in der „Smart City“ in Eggenberg tätig sein.

Direkt neben dem „Science Tower“ hat das Hightech-Unternehmen BearingPoint die neuen, rund 3.000 Quadratmeter großen Räumlichkeiten in den oberen drei Etagen des Gebäudes in der Waagner-Biro-Straße bezogen. In der unmittelbaren Nachbarschaft sind etwa die Büro- und Laborgebäude der AVL oder das Headquarter von Technologiezulieferer Shopreme angesiedelt.

„Unser Umzug ist ein klares Bekenntnis zu Graz als innovativem Tech-Hub“, erklärt Markus Seme, Geschäftsführer von BearingPoint in Graz. „Der neue Standort bietet nicht nur modernste Büroräumlichkeiten, sondern auch direkten Zugang zu einer florierenden Technologie- und Forschungslandschaft. Diese Nähe ermöglicht es uns, unsere Entwicklungsaktivitäten zu erweitern und die Zusammenarbeit mit lokalen Hochschulen und Unternehmen zu vertiefen.“

Andreas Unger ist Country Managing Partner von BearingPoint Österreich. Auch er ist sich sicher, dass BearingPoint mit der Übersiedlung in eine bestens angebundene, zentrale Lage für vielversprechende IT-Talente eine noch attraktivere Adresse wird: „Die verbesserte Infrastruktur hat eine maßgebliche Rolle bei unserer Entscheidungsfindung gespielt. Wir sind überzeugt, dass unser neues Zuhause in der ‚Smart City‘ Graz für Angestellte, Kunden und Partner viele Vorteile bringt. BearingPoint Österreich stärkt mit diesem Umzug zudem die lokale Wachstumsstrategie sowie seine Position als Software- und Innovationsstandort für die gesamte BearingPoint-Gruppe.“

Weg vom Großraumbüro
Nachhaltigkeit spielt für BearingPoint eine wichtige Rolle. Die mit Klimaticket ausgestatteten Angestellten können das Büro nahe dem Hauptbahnhof nun auch öffentlich einfach erreichen. Und eine spezielle Grundwasserheizung, mit der das Gebäude ausgestattet ist, schont die Klimabilanz. Auch die Beschäftigten waren maßgeblich in den Entscheidungsprozess involviert – für die meisten ermöglicht der neue Standort eine einfachere und kürzere Anreise. Dort, wo es individuell erforderlich ist, werden Homeoffice-Lösungen angeboten. Das neue Büro lädt aber auch zu einer vermehrten Präsenz in den Büros ein. „Es war uns wichtig, dass die neuen Räumlichkeiten noch attraktiver für unsere Angestellten sind“, so Unger.

„Großraum-Büros sind für uns nicht die Zukunft. Stattdessen setzen wir auf hochmoderne, gut strukturierte Räume mit Blick über Graz und coolen Chill-out-Areas. Wieder gerne ins Büro zu kommen und verstärkt face-to-face an den Projekten zu arbeiten, wird dadurch noch reizvoller.“

„High critical systems“ vor Übersiedlung
Der Betrieb in der Smart City wurde bereits aufgenommen. Der neue Standort soll im September Kunden und Partnern bei einem Eröffnungsevent offiziell präsentiert werden. Bis dahin sind weiterhin die beauftragten Logistikunternehmen gefordert: Neben den Monitoren, Stühlen und Schreibtischen sowie Switches, Routern und den persönlichen Utensilien der Beschäftigten zieht BearingPoint auch das hauseigene Server- und Datenzentrum aus Premstätten ab. Dies wird in zwei lokalen, aber geografisch voneinander getrennten Datenzentren bei Partner A1 untergebracht. Dort werden künftig über 450 physische Server, 800 virtuelle Cloud-Server und weitere 100 virtuelle Server außerhalb der Cloud laufen. Fast 200 der 1.350 physischen und virtuellen Server beherbergen sogenannte „high critical systems“. Ein entsprechender Ausfall dieser Systeme hätte schwerwiegende Folgen, „etwa in Form von erheblichen Betriebsunterbrechungen, finanziellen Verlusten oder Sicherheitsrisiken für Unternehmen oder die Öffentlichkeit“, erklärt Seme. Dementsprechend hoch priorisiert ist auch die Umsiedlung der Datenzentren. Mit dieser Netzwerkinfrastruktur werden ca. 60 Kunden in insgesamt mehr als 150 Projekten betreut – primär im DACH-Raum, vereinzelt auch in anderen Ländern der Welt.

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