Samstag, April 05, 2025
Zühlke entwickelt ab jetzt in Österreich
Zühlkes neues Elektroniklabor in Wien. (Bild: Zühlke)

Innovationen „made in Austria“ treiben den Fortschritt voran und stärken die heimische Wirtschaft. Der Schweizer Innovationsdienstleister Zühlke unterstützt Unternehmen dabei, neue Services und Produkte zu entwickeln. Um die Kunden in Österreich noch besser in die Produktentwicklung einzubeziehen, ist nun in Wien ein eigenes Elektroniklabor entstanden.

„Unser Service ist allumfassend – vom Ideenentwurf über den ersten Prototypen und die komplette Produktentwicklung bis zur Herstellung, Markteinführung und Instandhaltung“, so beschreibt Barbara Hotwagner, Managing Director Competence Center bei Zühlke Österreich, das Unternehmensportfolio. „Egal, ob es um die Optimierung einzelner Komponenten oder die Entwicklung komplexer Geräte und das dazugehörige Material geht.“

Begonnen wurde der Bau des Elektroniklabors letzten Herbst, nachdem die Nachfrage in Österreich zuletzt immer höher geworden war. Das Besondere daran: Das Labor entstand inmitten des Zühlke Büro im Rivergate Gebäude in Wien. Dadurch ist es auch räumlich direkt mit den Projektteams verbunden. Parallel dazu wurde auch das Elektronikteam vergrößert.

In den neuen Räumlichkeiten sollen später individuelle Komponenten entstehen, die genau auf das Kundenprojekt abgestimmt werden. „Gerade in Zeiten von Lieferengpässen spielt das eine wichtige Rolle“ weist Robert Sorschag, Senior Business Solution Manager bei Zühlke Österreich, hin. „Durch ein eigenes Elektroniklabor können wir lokal Anpassungen vornehmen, um auf Engpässe am internationalen Markt zu reagieren. Gleichzeitig hat der Kunde die Möglichkeit Elektronik-Komponenten durch sogenanntes „Re-engineering“ von uns optimieren zu lassen und nachhaltiger zu gestalten.“

Damit sei man unabhängiger von Lieferketten. Zühlke entwickelt, gestaltet, testet und baut Produkt- und Systeminnovationen – für Start-Ups ebenso wie für namenhafte Hersteller aus den verschiedensten Branchen: Von Haushaltsgeräten, Industriegütern und Medizinprodukten hin zu Produkten im Bereich Energie und Wasser.

Ein eigenes State of the Art Labor in Wien

Oszilloskope, Wärmebildkamera, Absauganlage – das Labor ist mit allem ausgestattet, was es für die Elektronikentwicklung braucht. Ein besonderes Augenmerk galt außerdem den Sicherheitsvorkehrungen: Oft geht es bei der Produktentwicklung um wesentliche Wettbewerbsvorteile - weshalb Geheimhaltung eine essentielle Rolle spielt ist. „Da viele unserer Projekte unter NDA, also non-disclosure agreement, laufen, ist es uns sehr wichtig, dass beispielsweise die Räumlichkeiten abgetrennt und sichtgeschützt sind, sodass nur ausgewählte Kolleginnen und Kollegen Zugriff haben“, erläutert Barbara Hotwagner.



Barbara Hotwagner, Managing Director Competence Center bei Zühlke Österreich. (Bild: Zühlke) 

Für das Mitglied der Geschäftsleitung bei Zühlke Österreich ist das Elektroniklabor eine ganz besondere Herzensangelegenheit: „Einer meiner Studienschwerpunkte lag bei Embedded Systems, dementsprechend habe ich eine gewisse Affinität zu systemnaher Programmierung. Dass wir nun ein eigenes Labor haben, in welchem wir auch diesen Bereich unseres Portfolios vor Ort abbilden können, fühlt es sich nun absolut richtig an und freut mich persönlich sehr.“

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