Freitag, April 04, 2025

Die Zukunft von GIS im Management von Telekommunikationsanlagen: Geospatial Inventory hilft, bessere Entscheidungen treffen und fachübergreifend Informationen nutzen.

„Wie hoch ist das Anlagevermögen meines Unternehmens? Welche Kunden sind von einer Störung betroffen? Wie groß sind die Kosten für die Sanierung einer Anlage?“ Fragen wie diese stellen sich tagtäglich im Anlagen-Management nicht nur bei Betreibern von Telekommunikationsnetzwerken, sondern auch bei Kommunen, Großgrundbesitzern und Leitungsbetreibern. Für die Beantwortung spielen neben Informationen mit Raumbezug auch Informationen zu den Kunden und zu den eingesetzten Anlagen wie zu Baujahr oder Revisionen eine wichtige Rolle. Diese Informationen liegen meist in mehreren Systemen vor, die untereinander keine Verbindung haben. Die Beantwortung relativ einfacher Fragen ist dementsprechend mit hohem Ressourceneinsatz und folglich Kosten verbunden. Abhilfe kann ein Geospatial Inventory schaffen.

Ein Geospatial Inventory dient zur effizienten und vollständigen Abbildung sämtlicher Anlagen in IT-Systemen mit einem räumlichen Bezug. Die umfassende Integration ermöglicht die Bereitstellung von Anwender- und Prozess-optimierten Applikationen für rasche und fundierte Entscheidungen – nicht nur im technischen, sondern auch im wirtschaftlichen Bereich eines Telekommunikationsunternehmens. Dabei werden Daten als Services in einer standardisierten Form für alle Applikationen des GSPI bereitgestellt. Ebenfalls als Service angeboten werden Funktionen auf Grundlage dieser Informationen - zum Beispiel für die Ermittlung des nächsten Netzzugangspunktes zu einem Neukunden und die Berechnung der Auslastung eines Netzknotens.

Die optimale Prozessunterstützung, das nahtlose Zusammenspiel von Fachinformationssystemen und die intelligente Datenhaltung bringen eine deutliche Steigerung der Effizienz und folglich eine Kostenreduktion. Neben dem wirtschaftlichen Vorteil unterstützt das GSPI ein ganzheitliches Management von Telekommunikationsanlagen mit einfacheren und rascheren Entscheidungen, da Informationen aus unterschiedlichen Fachabteilungen einfließen. Der geografische Bezug von Informationen ermöglicht einen zusätzlichen Nutzen. Ein GSPI geht meist mit einer Konsolidierung der IT-Landschaft einher und führt damit zu einer Verringerung der Investitions-, Wartungs- und Betriebskosten.

"Durch ein Geospatial Inventory werden Unternehmensinformationen mit räumlichen Daten kombiniert und User-bezogen bereitgestellt. Kostenintensive Prozesse wie beispielsweise Network Planning, Maintaining oder Riskmanagement können so optimiert und zukunftsfit gemacht werden", so Jürgen Beiglböck, technischer Geschäftsführer rmDATA.

Mehr Infos dazu bei rmDATA.


 

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