Samstag, April 05, 2025



Den persönlichen Beratungsservice von Banken und Versicherungen zu digitalisieren – dazu sind Maximilian Nedjelik und Harald Meinl (Bild) vor knapp einem Jahrzehnt angetreten. 2015 war die Customer Journey in der Finanzbranche in Österreich meilenweit von flexiblen, zugänglichen Services über Smartphone und PC entfernt. Mit baningo schaffen Nedjelik und Meinl einen digitalen Treffpunkt von Kund*innen und Berater*innen.

Während das Fintech-Geschäft weiterhin mit „baningo connect Beraterfinder“ wie am Schnürchen rennt, bringen die Wiener nun ein weiteres Produkt, das neuerlich Beziehungsmanagement unterstützt. Anfang 2022 kommerziell gelauncht, haben die beiden bereits gut 100 Unternehmen für ihre „baningo cards“ gewinnen können. Mit den digitalen Visitenkarten wird der einfache und schnelle Austausch von Kontaktdaten auch in der physischen Welt unterstützt. Die Business-Kund*innen, an die sich der Service richtet, schätzen die papierlose moderne Variante der klassischen Visitenkarte. Verloren, vergessen, zerknittert oder in der Schublade verstaubt – das ist nun endgültig vorbei. Rund 12.000 Karten hat baningo aktuell im Umlauf.

Mit den baningo cards erhalten Mitarbeiter*innen ein digitales Profil, das über einen QR-Code, NFC-Karten, Link oder über Smartphone-Wallets geteilt werden kann. „Wir haben uns bewusst für eine browserbasierte Lösung entscheiden, um die Nutzung so einfach wie möglich zu machen“, erklärt Max Nedjelik. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu bestehenden Lösungen am Markt ist die klare Ausrichtung auf Unternehmenskunden: Über ein Rollen-Managementsystem können Einstellungen, Daten und Rechte verwaltet werden. Datensicherheit und Datenschutzkonformität sind für diese Zielgruppe entscheidend. „Wir grenzen uns mit unserem professionellen Zugang und der B2B-Ausrichtung klar von Gratisanbietern ab, die oft nur auf einen statischen QR-Code zum einmaligen Kontakt-Download anbieten. Sämtliche Prozesse sind end-to-end durchdigitalisiert und automatisiert“, argumentiert der Digitalisierungsexperte.“

Das Design der Karten ist an ein Corporate Design anpassbar. Spannend für Vertriebsteams sind eigene Landingpages für Kampagnen oder Veranstaltungen – dazu wird einfach die Visitenkarte mit neuen Informationen upgedatet. „Wir verstehen, wie Unternehmen ticken und was sie benötigen“, unterstreicht Nedjelik den Fokus auf B2B. Die Kosten pro User und Monat? „Weniger als ein Espresso.“. Bei größeren Volumina kommen gestaffelte Pakete zum Tragen. Einzelunternehmer*innen und Teams bis zu zehn Mitglieder können sich kostenlos eine digitale Visitenkarte erstellen. Lediglich für die optionale Erweiterung auf eine Karte mit NFC-Chip ist zu bezahlen.

Die Möglichkeit der Terminbuchung auf den digitalen Karten ist speziell für Vertriebsteams spannend. So können direkt Termine im Kalender des neuen Kontakts gebucht werden – beispielsweise am Messestand oder Folgetermine bei Kundenbesuche. Es gibt Integrationen mit Social-Media-Profilen, Webseiten und auch die direkte Importmöglichkeit von Kontakten in CRM-Systeme wie Hubspot oder Salesforce ist noch in diesem Jahr geplant. „Im digitalen Zeitalter ist es entscheidend sichtbar und zugänglich zu sein. Vernetzung, Kontaktaustausch und Empfehlungsmarketing vereinfachen wir mit unseren Lösungen deutlich“, betont Maximilian Nedjelik.

Meistgelesene BLOGS

Andreas Pfeiler
19. Dezember 2024
Unlängst mit der Frage »Was sind die Gründe für die sinkende Produktivität in der Baustoffindustrie?« konfrontiert, begab sich der Autor dieser Zeilen auf die Suche nach Antworten. Und wurde rasch fün...
AWS (Amazon Web Services)
11. Dezember 2024
Amazon hat sein europäisches Reverse-Logistics-Programm durch re:Cycle Reverse Logistics erweitert. re:Cycle Reverse Logistics betreibt Einrichtungen in Dublin, die Geräte aus AWS-Rechenzentren testen...
Firmen | News
16. Dezember 2024
Kryptowährungen und Investieren erscheinen oft exklusiv und komplex, doch innovative Technologien machen sie zunehmend einfacher und für alle zugänglich. Mit einer niedrigen Einstiegsschwelle von 50 €...
AWS (Amazon Web Services)
18. Dezember 2024
Amazon Web Services (AWS) stellt 100 Millionen Dollar für benachteiligte Schüler:innen zur Verfügung, um ihnen Kenntnisse in den Bereichen KI, Cloud Computing und Alphabetisierung zu vermitteln. In de...
Josef Muchitsch
23. Dezember 2024
Die Entscheidung, die KIM-Verordnung auslaufen zu lassen, ist ein wichtiger Erfolg für die Bauwirtschaft und alle Beschäftigten. Ursprünglich eingeführt, um den Immobilienmarkt zu regulieren, hat die ...
Alfons A. Flatscher
19. Dezember 2024
Europa steht vor drängenden Herausforderungen: Banken sind zunehmend restriktiv, alternative Formen der Finanzierung sind unterentwickelt. Die Folge? Vielversprechende Projekte und innovative Ideen sc...
AWS (Amazon Web Services)
07. Jänner 2025
Jedes Jahr fordert Krebs weltweit etwa 10 Millionen Menschenleben, und die WHO geht davon aus, dass die weltweiten Krebserkrankungen bis 2040 um 60 Prozent steigen werden. Während die Welt immer noch ...
Bernd Affenzeller
18. Dezember 2024
 Das Auslaufen der KIM-Verordnung hat in der Bau- und Immobilienbranche zu einem deutlich wahrnehmbaren Aufatmen geführt. Und tatsächlich mehren sich die Anzeichen, dass 2025 besser laufen wird a...

REPORT | Meistgelesen

Log in or Sign up