Donnerstag, April 03, 2025

Der Technologiekonzern Andritz hat mit der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel ist es, gemeinsam eine spezielle Ersatzbrennstoff- (EBS) Verwertungstechnologie für die Zementindustrie auf den Markt zu bringen.

Titelbild: v.l.n.r.: Jürgen Secklehner, Managing Director, ARAplus; Christoph Scharff, Chairman ARA; Michael Waupotitsch, Vice President Reject and Recycling, Andritz; Franz Frühauf, Sales Director Reject and Recycling, Andritz. (Credit: Andritz)

Das Herzstück der innovativen Lösung ist ein Andritz ADuro F-Schredder, der EBS auf eine sehr feine Partikelgröße zerkleinert. Damit können die Einsatzraten von Ersatzbrennstoffen einerseits deutllich gesteigert werden, andererseits wird so der Einsatz von CO2-optimierten EBS-Materialien ermöglicht. Dadurch soll der CO2-Ausstoß von Mitverbrennungsanlagen wie Zementwerken erheblich reduziert werden können. 

Der Andritz ADuro F-Schredder soll in Zukunft dabei helfen, EBS noch besser zu verwerten. (Bild: Andritz)

Christoph Scharff, Vorstandsvorsitzender der ARA, führt aus: “Wir stehen bereits seit 30 Jahren für aktiven Klimaschutz. Zur Erreichung der EU-Recyclingziele ab 2025 müssen wir aber noch besser werden. Wir drehen daher an allen Stellschrauben, um die Recyclingquote von Kunststoffverpackungen zu erhöhen und so viele Verpackungen wie möglich im Kreislauf zu halten. Dennoch gibt es einen Anteil an Verpackungsmaterialien, der leider nicht mehr dem Recycling zugeführt werden kann, weil er vermischt oder zu stark verunreinigt ist. In der Kooperation mit Andritz haben wir einen Weg gefunden, diese Restfraktion noch besser und nachhaltiger zu verwerten.“

Michael Waupotitsch, Vice President, Reject and Recycling bei Andritz ergänzt: “Andritz und ARA haben die Machbarkeit dieser neuen Lösung in gemeinsamen Versuchen in unserem ART Center (Andritz Recycling Technology Center) unter Beweis gestellt. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche, langfristige Zusammenarbeit.“

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