Samstag, April 05, 2025

Kratky & Kratky: Präsident Christoph Kratky (l.) und Geschäftsführer Gerhard Kratky stellen für 2010 und die Folgejahre wieder ein deutlich höheres Bewilligungsvolumen in Aussicht.2009 war für die Grundlagenforschung in Österreich ein Jahr zum Vergessen. Statt des angestrebten Wachstums ist das Bewilligungsvolumen des Wissenschaftsfonds FWF um 16 Prozent gesunken. Besser sieht es für 2010 aus. Und 2011 winken zusätzliche Millionen aus dem Wissenschaftsministerium.

Wissenschaftsministerin Beatrix Karl hat dem Wissenschaftsfonds FWF eine Millionenspritze in Aussicht gestellt. 100 Millionen sollen zusätzlich an Universitäten, Fachhochschulen und den FWF fließen. Allerdings nur dann, wenn die ÖVP ihre Steuerpläne durchpeitschen kann, Stichwort Öko-Steuer.

Das Geld könnte der FWF gut gebrauchen. 2009 hat sich das Bewilligungsvolumen von 176 Millionen Euro auf 148 Millionen Euro reduziert. Das ist der stärkste Rückgang in der über 40-jährigen Geschichte des Wissenschaftsfonds. Ursache ist ein krisenbedingter, fast sechs Monate dauernder Bewilligungsstopp. Der Wettbewerb um die knapperen Forschungsmittel wurde damit auch spürbar härter. Von den angestrebten Bewilligungsraten von 40 Prozent ist der FWF gegenwärtig meilenweit entfernt.

Für 2010 steht der FWF aber wieder auf soliden finanziellen Beinen, berichtet Präsident Christoph Kratky. Laut Finanzplanung des BMVIT soll das Bewilligungsvolumen in diesem Jahr 170 Millionen Euro betragen. Dieses Geld soll vor allem in »eine Stärkung des Kerngeschäfts sowie in Programme zur Erweiterung der Humanressourcen fließen«, sagt Kratky. Der in Aussicht gestellte Millionenregen aus dem Wissenschaftsministerium soll in den Start eines Exzellenz-Cluster-Programms fließen, mit dem Ziel, »international sichtbare Zentren der Top-Forschung in Österreich nachhaltig auszubauen«. Damit soll die heimische Grundlagenforschung für den internationalen Wettbewerb deutlich gestärkt werden.

Meistgelesene BLOGS

Andreas Pfeiler
19. Dezember 2024
Unlängst mit der Frage »Was sind die Gründe für die sinkende Produktivität in der Baustoffindustrie?« konfrontiert, begab sich der Autor dieser Zeilen auf die Suche nach Antworten. Und wurde rasch fün...
AWS (Amazon Web Services)
11. Dezember 2024
Amazon hat sein europäisches Reverse-Logistics-Programm durch re:Cycle Reverse Logistics erweitert. re:Cycle Reverse Logistics betreibt Einrichtungen in Dublin, die Geräte aus AWS-Rechenzentren testen...
Firmen | News
16. Dezember 2024
Kryptowährungen und Investieren erscheinen oft exklusiv und komplex, doch innovative Technologien machen sie zunehmend einfacher und für alle zugänglich. Mit einer niedrigen Einstiegsschwelle von 50 €...
AWS (Amazon Web Services)
18. Dezember 2024
Amazon Web Services (AWS) stellt 100 Millionen Dollar für benachteiligte Schüler:innen zur Verfügung, um ihnen Kenntnisse in den Bereichen KI, Cloud Computing und Alphabetisierung zu vermitteln. In de...
Josef Muchitsch
23. Dezember 2024
Die Entscheidung, die KIM-Verordnung auslaufen zu lassen, ist ein wichtiger Erfolg für die Bauwirtschaft und alle Beschäftigten. Ursprünglich eingeführt, um den Immobilienmarkt zu regulieren, hat die ...
Alfons A. Flatscher
19. Dezember 2024
Europa steht vor drängenden Herausforderungen: Banken sind zunehmend restriktiv, alternative Formen der Finanzierung sind unterentwickelt. Die Folge? Vielversprechende Projekte und innovative Ideen sc...
AWS (Amazon Web Services)
07. Jänner 2025
Jedes Jahr fordert Krebs weltweit etwa 10 Millionen Menschenleben, und die WHO geht davon aus, dass die weltweiten Krebserkrankungen bis 2040 um 60 Prozent steigen werden. Während die Welt immer noch ...
Bernd Affenzeller
18. Dezember 2024
 Das Auslaufen der KIM-Verordnung hat in der Bau- und Immobilienbranche zu einem deutlich wahrnehmbaren Aufatmen geführt. Und tatsächlich mehren sich die Anzeichen, dass 2025 besser laufen wird a...

Log in or Sign up