Sonntag, April 06, 2025

Das neu aufgelegte Programm des Klima- und Energiefonds unterstützt umfassende Gebäudesanierungen mit 1,5 Mio. Euro.

Für das Heizen von Gebäuden und die Aufbereitung von Warmwasser benötigt Österreich rund ein Drittel seiner Endenergie. Will man diesen Anteil bei bestehenden Gebäuden reduzieren, müssen dieser einer umfassenden Sanierung unterzogen werden. Um zu zeigen, wie eine deutliche Reduktion von Energiebedarf und CO2-Emissionen erreicht werden können, fördert der Klima- und Energiefonds erneut Best-Practice-Sanierungen mit 1,5 Mio. Euro, dotiert aus den Mitteln des Bundesministeriums für Klimaschutz (BMK).

Ziel des Programms „Mustersanierung“ ist die umfassende Sanierung von betrieblich genutzten und öffentlichen Gebäuden, deren Energiebedarf danach zu mindestens 90 Prozent aus erneuerbarer Energie gedeckt werden muss. Klimaschutzministerin Leonore Gewessler unterstützt das Programm: „Die Abhängigkeit von Öl und Gas muss ein Ende haben. Der Gebäudesektor spielt dabei eine große Rolle, genau hier werden große Mengen an fossilen Energien verbraucht und gleichzeitig große Mengen an CO2 ausgestoßen. Klimafitte Gebäude mit sauberen Heizungssystemen sind dabei zentrale Schlüssel die uns wesentlich helfen den Weg in die Unabhängigkeit zu gehen und sind gut für unser Klima.“

Sanierungsmaßnahmen können darüber hinaus als wahre Jobmotoren wirken und vor allem in ländlichen Regionen helfen, Jobs in Handwerk und Gewerbe zu sichern bzw. neue Jobs zu schaffen. Klima- und Energiefonds-Geschäftsführer Ingmar Höbarth: „Umfassende thermische Sanierungen und der Einsatz erneuerbarer Energien sind die beste Vorsorge in Anbetracht steigender Energiepreise. Wir können Bauherr*innen nur ermutigen – schauen Sie sich die realisierten Objekte an – und sanieren Sie mustergültig!“

Förderprogramm „Mustersanierung“

Das Programm „Mustersanierung“ des Klima- und Energiefonds bereitet das Feld auf für eine möglichst rasche Verbreitung hoher Sanierungsstandards mit Hilfe von Vorzeigeprojekten aus der Praxis. Langfristiges Ziel des Förderprogrammes ist es, die CO2-Emissionen im Gebäudesektor zu minimieren. Im Rahmen des Programmes werden umfassende Sanierungsprojekte von betrieblich genutzten und öffentlichen Gebäuden gefördert. Die Sanierungen zeigen, wie durch einen klugen Mix aus innovativer Wärmedämmung, aus Energieeffizienzmaßnahmen und der Integration erneuerbarer Energien das Haus sogar zu einem Kraftwerk werden kann, das mehr Energie erzeugt als es verbraucht.

Interessierten bzw. potenziellen Förderwerber*innen bietet der Klima- und Energiefonds kostenlose inhaltliche Beratung bei der Einreichung. Sie können sich unter +43/316/811 848-20 oder mustersanierung@grazer-ea.at an Expert:innen der Grazer Energieagentur wenden.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie auch unter: www.mustersanierung.at

 

 

Meistgelesene BLOGS

Andreas Pfeiler
19. Dezember 2024
Unlängst mit der Frage »Was sind die Gründe für die sinkende Produktivität in der Baustoffindustrie?« konfrontiert, begab sich der Autor dieser Zeilen auf die Suche nach Antworten. Und wurde rasch fün...
AWS (Amazon Web Services)
11. Dezember 2024
Amazon hat sein europäisches Reverse-Logistics-Programm durch re:Cycle Reverse Logistics erweitert. re:Cycle Reverse Logistics betreibt Einrichtungen in Dublin, die Geräte aus AWS-Rechenzentren testen...
Firmen | News
16. Dezember 2024
Kryptowährungen und Investieren erscheinen oft exklusiv und komplex, doch innovative Technologien machen sie zunehmend einfacher und für alle zugänglich. Mit einer niedrigen Einstiegsschwelle von 50 €...
AWS (Amazon Web Services)
18. Dezember 2024
Amazon Web Services (AWS) stellt 100 Millionen Dollar für benachteiligte Schüler:innen zur Verfügung, um ihnen Kenntnisse in den Bereichen KI, Cloud Computing und Alphabetisierung zu vermitteln. In de...
Josef Muchitsch
23. Dezember 2024
Die Entscheidung, die KIM-Verordnung auslaufen zu lassen, ist ein wichtiger Erfolg für die Bauwirtschaft und alle Beschäftigten. Ursprünglich eingeführt, um den Immobilienmarkt zu regulieren, hat die ...
Alfons A. Flatscher
19. Dezember 2024
Europa steht vor drängenden Herausforderungen: Banken sind zunehmend restriktiv, alternative Formen der Finanzierung sind unterentwickelt. Die Folge? Vielversprechende Projekte und innovative Ideen sc...
AWS (Amazon Web Services)
07. Jänner 2025
Jedes Jahr fordert Krebs weltweit etwa 10 Millionen Menschenleben, und die WHO geht davon aus, dass die weltweiten Krebserkrankungen bis 2040 um 60 Prozent steigen werden. Während die Welt immer noch ...
Bernd Affenzeller
18. Dezember 2024
 Das Auslaufen der KIM-Verordnung hat in der Bau- und Immobilienbranche zu einem deutlich wahrnehmbaren Aufatmen geführt. Und tatsächlich mehren sich die Anzeichen, dass 2025 besser laufen wird a...
Loading...