Samstag, April 05, 2025

Die Infotech-Tochter Ocilion IPTV Technologies gewinnt ein Projekt in der Schweiz. Der Provider Stafag Communications baut sein FTTH-Netz aus und setzt auf IPTV aus Österreich.

Das Potential des Schweizer Marktes im Bereich IPTV erkennend, fokussiert das österreichische Unternehmen Ocilion IPTV Technologies seine Vertriebsaktivitäten verstärkt auf die Schweiz. Ein erster Erfolge konnte bereits erzielt werden: Die Stafag Communications AG in der Großregion Frauenfeld wird ihr IPTV Angebot mit der Technologie von Ocilion realisieren. Weitere IPTV-Projekte in der Schweiz sind im Gespräch. Erst Anfang 2009 hatte sich die Telecom Liechtenstein für die IPTV-Technologie der Oberösterreicher entschieden.

Stafag Communications verlegt derzeit ein Glasfasernetz. Baubeginn war Mitte März 2009, und es wird über die kommenden acht Jahre Schritt für Schritt weiter ausgebaut werden. Mit diesem FTTH-Netzwerk soll dem Endkunden Triple-Play inklusive interaktivem Fernsehen angeboten werden. Das IPTV-Angebot geht in den ersten Haushalten bereits im Juli 2009 in Betrieb. „Multimedia wird heutzutage großgeschrieben und allein mit linearem Fernsehen kann man keinen Kunden mehr begeistern. Mit der Ocilion-Technologie lassen sich zahlreiche Dienste am Fernseher anbieten, die dem Endkunden wirklich einen Mehrwert bringen – und uns am Ende auch“, sagt Markus Schlatter, Geschäftsführer der Stafag Communications AG.

Neben Video on Demand, Musikdiensten und individuellen Services wie Fotoverwaltung, Internet und Chat am TV ist auch zeitversetztes Fernsehen mit der interaktiven IPTV-Lösung möglich. „Dank des neuen Urheberrechttarifs G12 ist seit Januar auch zeitversetztes Fernsehen in der Schweiz möglich, was das Angebot von interaktivem Fernsehen natürlich noch attraktiver für Netzbetreiber macht“, weiß Ocilion-Account-Manager Jürg Caluori, der den Schweizer Markt betreut.

Ocilion liefert eine Komplettlösung mit einheitlicher Standardhardware. Als mittelständisches Unternehmen kann der Technologieprovider auch leicht auf Kundenwünsche eingehen. „Wir pflegen einen intensiven Kontakt zu unseren Kunden, um gemeinsam die Zukunft des Fernsehens mit zu entwickeln“, sagt Ocilion-Geschäftsführer Hans Kühberger.

 

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