Samstag, April 05, 2025

 
 
Der international tätige Personaldienstleister Randstad hat auch heuer die Top-Arbeitgeber Österreichs erhoben. Laut der repräsentativen Employer-Branding-Studie ist Siemens das attraktivste österreichische Unternehmen für potenzielle Bewerber*innen, den zweiten und dritten Platz belegen AVL List und BMW Österreich.

Titelbild: Ulla Havas, Chief Operating Officer von Randstad Österreich. (Credit: Randstad Österreich/Caro Strasnik) 

Für knapp drei Viertel der Befragten sind ein attraktives Gehalt und Benefits das wichtigste Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers, dicht gefolgt von Arbeitsplatzsicherheit und Arbeitsatmosphäre. Für 61 Prozent ist die Work-Life-Balance ausschlaggebend. „Unsere Studie bewertet auch das Angebot des aktuellen Arbeitgebers sowie die allgemeine Wahrnehmung der Arbeitgeber in Österreich. Hier gehören Faktoren, die in erster Linie mit der Stabilität des Arbeitsplatzes in Verbindung stehen, zum Spitzenfeld: nämlich die langfristige Arbeitsplatzsicherheit und die finanzielle Stabilität des Unternehmens“, erklärt Ulla Havas, Chief Operating Officer von Randstad Österreich. 

Wie im Jahr zuvor sind auch heuer Pharma und Chemie, Gesundheitswesen, Anlagenbau und Ingenieurwesen, Produktion, Bau und Automobilindustrie die attraktivsten Branchen für potenzielle Mitarbeiter*innen. Aus diesen Bereichen kommen größtenteils die attraktivsten Unternehmen 2022: Siemens, AVL List, BMW Österreich, Verbund und Octapharma wurden zu den Top-Fünf-Arbeitgebern gekürt.

Die Bereitschaft zu beruflichen Veränderungen hat im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. 12 Prozent der Arbeitnehmer*innen wechselten in der zweiten Jahreshälfte 2021 ihren Job, um 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die starke Wechselwilligkeit ist insbesondere bei den Jüngeren feststellbar. So haben 20 Prozent aller Arbeitnehmer zwischen 18 und 25 Jahren eine neue Stelle angenommen. Dieser Trend hält weiter an: In den ersten sechs Monaten 2022 planen 18 Prozent der Befragten, einen neuen Job zu finden – um ein Prozent mehr als im Vorjahr.

Das Top-Thema Homeoffice spielt hingegen bei immer weniger Unternehmen eine relevante Rolle. Waren im Jahr 2021 noch 46 Prozent von Zuhause aus tätig, sind es jetzt nur noch 34 Prozent. 90 Prozent der Personen in Österreich, die derzeit ortsunabhängig arbeiten, gehen davon aus, dass sie es auch in Zukunft tun werden, wenngleich möglicherweise nicht im selben Ausmaß wie heute. 
 

Meistgelesene BLOGS

Andreas Pfeiler
19. Dezember 2024
Unlängst mit der Frage »Was sind die Gründe für die sinkende Produktivität in der Baustoffindustrie?« konfrontiert, begab sich der Autor dieser Zeilen auf die Suche nach Antworten. Und wurde rasch fün...
AWS (Amazon Web Services)
11. Dezember 2024
Amazon hat sein europäisches Reverse-Logistics-Programm durch re:Cycle Reverse Logistics erweitert. re:Cycle Reverse Logistics betreibt Einrichtungen in Dublin, die Geräte aus AWS-Rechenzentren testen...
Firmen | News
16. Dezember 2024
Kryptowährungen und Investieren erscheinen oft exklusiv und komplex, doch innovative Technologien machen sie zunehmend einfacher und für alle zugänglich. Mit einer niedrigen Einstiegsschwelle von 50 €...
AWS (Amazon Web Services)
18. Dezember 2024
Amazon Web Services (AWS) stellt 100 Millionen Dollar für benachteiligte Schüler:innen zur Verfügung, um ihnen Kenntnisse in den Bereichen KI, Cloud Computing und Alphabetisierung zu vermitteln. In de...
Josef Muchitsch
23. Dezember 2024
Die Entscheidung, die KIM-Verordnung auslaufen zu lassen, ist ein wichtiger Erfolg für die Bauwirtschaft und alle Beschäftigten. Ursprünglich eingeführt, um den Immobilienmarkt zu regulieren, hat die ...
Alfons A. Flatscher
19. Dezember 2024
Europa steht vor drängenden Herausforderungen: Banken sind zunehmend restriktiv, alternative Formen der Finanzierung sind unterentwickelt. Die Folge? Vielversprechende Projekte und innovative Ideen sc...
Bernd Affenzeller
18. Dezember 2024
 Das Auslaufen der KIM-Verordnung hat in der Bau- und Immobilienbranche zu einem deutlich wahrnehmbaren Aufatmen geführt. Und tatsächlich mehren sich die Anzeichen, dass 2025 besser laufen wird a...
AWS (Amazon Web Services)
07. Jänner 2025
Jedes Jahr fordert Krebs weltweit etwa 10 Millionen Menschenleben, und die WHO geht davon aus, dass die weltweiten Krebserkrankungen bis 2040 um 60 Prozent steigen werden. Während die Welt immer noch ...

REPORT | Meistgelesen

Log in or Sign up