Samstag, April 05, 2025
Im 12. Bezirk startet das Pilotprojekt Wiener Wohnen-Bus mit dem der Wunsch vieler MieterInnen nach mehr direkten Kontakt erfüllt werden soll.
Im vergangenen Herbst startete die größte MieterInnenbefragung in der Geschichte des Wiener Wohnbaus: alle rund 220.000 Haushalte in den Wiener Gemeindebauten wurden um ihre Meinung gebeten. Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Umfrage, erarbeitete die Stadt Wien-Wiener Wohnen einen konkreten Maßnahmenkatalog. Dabei stehen neben organisatorischen Verbesserungen im Bereich der Hausverwaltung Wiener Wohnen, einer Sanierungsoffensive sowie einer Reorganisation im Technikbereich, vor allem der Ausbau der Serviceleistungen im Zentrum. „Uns liegt der direkte Kontakt zu den Wiener Gemeindemieterinnen und Mietern sehr am Herzen. Wie wir aus vielen Gesprächen wissen und auch die Umfrage zeigt, wünschen sich viele Bewohnerinnen und Bewohner verstärkt Ansprechpartner vor Ort. Dieses Service ist seit der Abschaffung des Hausbesorgergesetzes durch die ehemalige ÖVP-FPÖ-Regierung im Jahr 2000 deutlich weniger geworden“, betonten Bürgermeister Michael Häupl und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

Um dem Wunsch der MieterInnen dennoch entsprechen zu können, wurde das Pilotprojekt „Wiener Wohnen unterwegs“ ins Leben gerufen: Dabei fahren MitarbeiterInnen von Wiener Wohnen in einem speziellen Wiener Wohnen-Bus die Wohnhausanlagen an und stehen dort, jeweils in der Zeit von 16.30 bis 18.30 Uhr, für Fragen, Beratung und Service zur Verfügung. Die MieterInnen jener Wohnhausanlagen, die der Bus besucht, werden rechtzeitig über die Termine informiert. „Ziel des Pilotprojekts ist es, da wo es möglich ist, Anliegen durch Besichtigung gleich vor Ort zu bearbeiten und die Beantwortungszeiten solcher Anliegen kurz halten. Zudem wollen wir mit diesem Service auch jene Mieterinnen und Mieter erreichen, die das persönliche Gespräch einem Telefonat vorziehen bzw. jene, die telefonisch tagsüber schwer erreichbar sind“, unterstrich Ludwig.

Rasche Information durch Vernetzung mit den Kundendienstzentren
Der Bus verfügt über drei Arbeitsplätze mit Laptops, die über Internetverbindung mit dem Intranet von Wiener Wohnen vernetzt sind. So können etwa Störungsmeldungen sehr rasch an die zuständigen Stellen weitergegeben werden. Das, für die jeweilige Wohnhausanlage zuständige, Betreuungsteam von Wiener Wohnen setzt sich aus einem technischen Referenten, einem kaufmännischen Referenten und einem Wohnberater zusammen. Sie stehen für alle Fragen rund um das Thema Wohnen zur Verfügung, seien es Auskünfte zur neuen Waschküchenregelung oder zur Hausbetreuung. Unterstützend werden auch MitarbeiterInnen der Gebietsbetreuung Städtische Wohnhausanlage für die MieterInnen da sein. Insgesamt finden 24 Termine in rund 50 Wohnhausanlagen statt.

Das Pilotprojekt läuft in diesem ersten Schritt bis Ende Juni 2009 im 12. Bezirk. Während dieser Phase werden die Erfahrungen gesammelt, um nach Ablauf der Testphase eine Evaluierung durchführen zu können. Danach soll eine Entscheidung über eine mögliche Ausweitung auf andere Bezirke fallen.

Servicetour durch die Gemeindebauten
Parallel zu dem Pilotprojekt wird Wohnbaustadtrat Ludwig auch im heurigen Frühjahr wieder seine bewährten Servicetouren in ganz Wien gemeinsam mit MitarbeiterInnen von Wiener Wohnen, der Wiener Wohnen Hausbetreuung und der Gebietsbetreuung durchführen. Im direkten Kontakt mit den BewohnerInnen macht sich Stadtrat Ludwig selbst ein Bild und bespricht viele Anliegen und Lösungsansätze mit den Bewohnerinnen und Bewohner schon vor Ort.

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