Sonntag, April 06, 2025

Itella sieht elektronische Rechnungen auch hierzulande 2010 auf dem Vormarsch.Itella, ein Tochterunternehmen der finnischen Post, ist auf den optimierten Austausch von Rechnungen (Papier und elektronisch) spezialisiert und seit einem Jahr auch in Österreich aktiv. Miikka Savolainen, Direktor Itella Information, über die Trendthemen für 2010.

Rechnungsprozesse überwinden Abteilungsgrenzen
"Generell zeigt sich im Markt ein zunehmendes Verständnis der Rechnungslogistik als Einheit, über die man auch verwandte Prozesse mit optimieren kann. So sind in der Beschaffung elektronische Prozesse oft schon Standard. Auf Basis eines solchen Systems ist es leicht, eine Rechnungsplattform mit der Lösung zu verbinden und um elektronisches Mapping der Einkaufs- und Rechnungsdaten zu ergänzen. Durch die Verknüpfung beider Systeme erfolgen dann der Abgleich der entsprechenden Rechnungsposition mit Bestellung und Wareneingang und die Freigabe der Rechnung vollautomatisch statt ineffiziente interne Umlaufprozesse zu durchlaufen", meint Miikka Savolainen, Direktor Itella Information.

Miikka Savolainen, Direktor Itella Information."Auch im Rechnungsausgang entdecken Unternehmen Potenziale in der engeren Verknüpfung von Rechnungswesen und Marketing: Personalisierte Werbung kann direkt in die Geschäftsdokumente integriert werden. Die Dokumente sind als Trägermedium besonders attraktiv, da laut einer InfoTrend-Umfrage Empfänger von Rechnungen, Kontoauszügen oder Abrechnungen ihre Unterlagen fast drei Minuten studieren, statt sie lediglich schnell zu überfliegen. Aufwändig und teuer produzierte Direktmailings erreichen nicht annähernd diese Aufmerksamkeit. Einfachste Lösungen wie Itella AdVoice können dies mittlerweile ohne großen technischen Aufwand oder großes Projekt über die vorhandenen Rechnungsdaten und ein Webportal."

Praxistaugliche Migrationskonzepte zur e-Rechnung
"Elektronische Rechnungen sind auch hierzulande auf dem Vormarsch. Dennoch wird auch die physische Papierrechnung bestehen bleiben. Für 2010 gilt daher „Evolution statt Revolution“. Unternehmen dürfen nicht mehr nur zwischen „e“ oder nur „Papier“ unterscheiden, sondern müssen die Grundlage für einen geplanten und effizienten Übergang sowohl im Rechnungseingang als auch -ausgang legen. Da in den seltensten Fällen zwei Unternehmen gleichzeitig die Idee haben, auf e-Rechnungen umzustellen, gilt es, Hemmschwellen abzubauen und selektiv den Druck auf die Geschäftspartner zu erhöhen, z.B. durch immer populärer werdende Maßnahmen wie gezielte Rabattaktionen oder Bearbeitungsgebühren pro Papierrechnung. Aber auch das Thema Internationalisierung der Rechnungslegung spielt eine wichtige Rolle."

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